Was Sie auf unserem Stand erwartet:
Zwei Intentionen bestimmen unsere Auswahl für die Cologne Fine Art & Antiques:
Wir werden die Grundidee der Cologne Fine Art & Antiques aufgreifen und Objekte zeigen, die neben ihrem kunsthistorischen Wert auch ein hohes dekoratives Potential als „Design-Objekte“ haben. Im Bereich der Teppiche manifestiert sich dies auch in einer Reihe von sehr feinen Art Déco Teppichen.
Gemälde und Teppiche werden auf dem Stand in einen thematischen und ästhetischen Dialog treten. Hier das Beispiel für ein Dialog-Paar das natürlich auch jedes für sich steht:
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Hugo von Habermann: Die Schleiertänzerin, 1895
Signiert und datiert unten links: v. Habermann 1895, Öl auf Leinwand, 90 x 71 cm
Hugo von Habermann (1849 Dillingen 1929 München) ist Mitbegründer der ‚Münchner Secession’. Das Gemälde wurde auf der legendären „Zweiten Ausstellung der Berliner Sezession 1900“ gemeinsam mit Werken von Liebermann, Corinth, Böcklin und anderen Hauptvertretern der Moderne gezeigt.
Die dargestellte Frau erscheint hier in einer wie vom Mondlicht beleuchteten, geheimnisvoll-erotischen Sphäre. Am Dekolletee leuchtet eine blutrote Camelienblüte und mit schlangengleich-eleganter Bewegung umhüllt sie sich mit einem durchsichtigen schwarzen Schleier. Die Vielschichtigkeit von Bewegung, Wiedergabe der Materialität und Lichtführung ist äußerst Komplex und stellt im Oeuvre des Künstlers einen Höhepunkt dar. (Abb. in: „Die Kunst für Alle“, 15. Jg., München 1900, S. 462)
Im Dialog mit:

Design-Teppich aus der Epoche Art Déco von
Stéphane Boudin für „Maison Jansen“, um 1940
Aubusson, Frankreich, Paris Wolle und Metallfäden, gewirkt, ca. 475 x 325 cm
Das Pariser Einrichtungshaus „Maison Jansen“ bestimmte unter der Leitung von Stéphane Boudin seit der Zeit des Art Déco den Einrichtungsstil der bedeutendsten Häuser der Welt, unter anderem: der Rothschilds, der Windsors und später auch das „Weiße Haus“ für J.F. und Jackie Kennedy. Vor kurzem erschien eine Monographie zu Maison Jansen („Jansen Furniture, J.A. Abbot; Teppich darin abgebildet) und die Zeitschrift „AD“ widmete ihm einen umfassenden Artikel als Einrichter und Designer.
Geheimnisvoll und klar zugleich wirkt der seltene Teppich aus der Epoche des Art Déco. Die monochrome Innenfläche wird durch ein bewegtes, filigranes Wellennetz aus Metallfäden bestimmt, das je nach Lichteinfall hervortritt oder sich in den dunklen Grund zurückzieht.
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